Archiv für Oktober, 2011

Wenn eine geschenkte Stunde Mühe bereitet

29. Oktober 2011
von Roland Probst
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Viele Menschen reagieren sehr sensibel auf die Umstellung von der Sommer- auf die Winterzeit, da diese den empfindlichen Schlaf-/Wachrhythmus stört. Hier ein paar Tipps der IG Luzerner Schlaftage, damit sich Ihr Körper schneller der Veränderung anpassen kann:

„Vielen Menschen bereitet die Zeitumstellung Mühe“, so der Schlaf-Experte Markus Kamps. Er erklärt, dass ungewöhnliche Müdigkeit, depressive und verschlechterte Stimmungslage, Konzentrationsschwächen und Appetitlosigkeit typische Symptome im Anschluss an die Zeitumstellung sind. Für anfällige Personen empfiehlt sich deshalb Folgendes:

Am Vorabend der Zeitumstellung:
- Keinen Alkohol konsumieren
- Nicht mehr allzu viel essen
- Eher etwas später als gewohnt zu Bett gehen

In den ersten Tagen nach der Umstellung:
- Wer eine empfindliche Verdauung hat, sollte die Essenszeiten schrittweise (bspw. 4 x 15 Minuten Verschiebung) anpassen
- Üppige Mahlzeiten am Abend eher vermeiden
- Wenn möglich auf Kaffee, Tee oder andere aufputschende Getränke drei, vier Stunden vor dem Schlafengehen verzichten
- Am ersten Tag eine halbe Stunde früher aufstehen als üblich
- Auf den Mittagsschlaf während der Umstellungsphase bis hin zu 10 Tagen nach der Umstellung verzichten

Mehr Lebensqualität dank gesundem Schlaf: Luzerner Schlaftage

24. Oktober 2011
von Roland Probst
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Im Rahmen der Luzerner Schlaftage beraten Sie alljährlich Spezialisten rund um das Thema Schlaf. Die thematischen Schwerpunkte bilden:

- Fragen rund um den gesunden Schlaf
- Die Prävention von Schlafproblemen
- Lösungsansätze bei Schlafstörungen

Unsere Empfehlung: Die Podiumsdiskussion vom Donnerstag, 3. November 2011, 19.00 – 20.30 Uhr mit PD Dr. Jürg Schwander, Thomas Arnold, Markus Kamps und Thomas Erni (Moderation): Erholsamer Schlaf steigert die Leistungsfähigkeit im Alltag (Eintritt CHF 10.00 pro Person, inkl. Schlummertrunk) im Hotel Continental-Park, Murbacherstrasse 4, Luzern

Anmelden können Sie sich bis am 27. Oktober 2011 unter www.schlaftage.ch oder 041 511 55 08.

Die absolute Ruhe

20. Oktober 2011
von Nadine Studer
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Wenn ich fit sein will, dann sind für mich sieben Stunden Schlaf ein Muss. Ich finde das viel. Und beneide die, die mit sechs oder gar fünf Stunden auskommen. Denn an sich sind doch fünf Stunden pro Tag, in denen wir uns von dieser Welt abmelden, genug. Sagt mein Kopf. Alles andere an mir scheint auf den sieben Stunden zu beharren. Und wenn ich ehrlich bin, ist mir das sympathisch.

Diese sieben Stunden bedeuten nämlich Ruhe, vollumfänglich. Es gibt nichts zu tun. Ich muss nicht denken, nicht entscheiden, nicht zuhören, nicht reden, nicht mailen, nicht kochen, nicht essen, nicht einkaufen…  An sich Tätigkeiten, die ich mag. Und doch ist es schön, auch einmal Pause davon zu haben. Was heisst hier einmal? Nacht für Nacht. Hätte ich mich selbst erfunden, ich hätte das nie so eingerichtet, ich hätte mir das schlicht nicht gegönnt. Aber die Natur, die ist grosszügig und schenkt uns genügend Ruhe. Diese Ruhe ist ein wunderbares Geschenk! Wenn ich will, geniesse ich sie Nacht für Nacht, ganze sieben Stunden lang. – Ja, ich will!

264 Stunden ohne Schlaf: Nachahmung nicht empfohlen!

17. Oktober 2011
von Albert Roth
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Ich habe eine interessante Geschichte gelesen, die ich Ihnen gerne erzähle:
Randy Gardner, Highschool-Schüler in San Diego, stellte 1964 einen Weltrekord auf: 264 Stunden ohne Schlaf. Dieser Rekord hatte für Gardner als Spassidee begonnen. Er habe einen Hang zum Geltungsdrang, erklärte er, und wolle Eindruck schinden. Das ist ihm gelungen. William Dement, damals aufsteigender Star der Schlafforschung, reiste nach Standford, beobachtete und betreute Gardner. Noch in der letzten Nacht des Versuchs lieferten sich die beiden ein Duell an einem Flipper-Automaten. Auch wenn Gardners Hände zitterten, war er der klare Sieger.

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Napoleon im Zwist mit Einstein

12. Oktober 2011
von Sandro Corpina
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Sind Sie ein Kurz- oder Langschläfer? In der schnellen Zeit, in der wir leben, hat der Schlaf nicht in allen Kreisen einen guten Ruf. Unsere Welt hat sich zu einer Rund-um-die-Uhr-Gesellschaft entwickelt, in der es als Zeichen der Vitalität und Leistungsfähigkeit gilt, wenn man die Nacht zum Tage macht.

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Was wäre wenn…

11. Oktober 2011
von Silvana Arni
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Was wäre, wenn du schliefest,
Und wenn du
In deinem Schlaf
Träumtest?
Und wenn du
In deinem Traum
Zum Himmel gelangtest
Und dort eine seltsame und
Wunderschöne Blume
Pflücktest?
Und wenn du dann
Beim Aufwachen feststelltest
Dass du die Blume
In deiner Hand hieltest?

Samuel Taylor Coleridge

Dass Sie tatsächlich eine Blume in der Hand hielten, als Sie heute früh aufgewacht sind, ist eher unwahrscheinlich. Darum wünsche ich Ihnen vielmehr, dass Sie sich von Ihrem Traum begleiten lassen, der Sie anspornt, an diesem Tag Ihr Bestes zu geben… damit Ihr Traum eines Tages Realität wird.

Wer gut schläft, geniesst sein Leben

10. Oktober 2011
von Sandro Corpina
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Der Mensch hat fünf körperliche Grundbedürfnisse: Atmung, Wärme, Trinken, Essen und Schlafen.

Frische Luft, die uns ein angenehmes Atmen schenkt, geniessen wir täglich. Die Mode, deren eigentliches Ziel es ist, unseren Körper warm zu halten, ist omnipräsent. Über die Kunst des Kochens und den Genuss des Trinkens gibt es unzählige Bücher, Zeitschriften, Fernsehsendungen… Die Welt des Schlafs hingegen scheint kaum Interesse zu wecken und ist für viele eine grosse Unbekannte. Ich denke, nicht zuletzt darum, weil wir uns beim Schlafen nicht bewusst wahrnehmen. Mich fasziniert dieses Thema. Schon nur deshalb, weil ich einen ganzen Drittel meines Lebens damit verbringe. Und weil dieser eine Drittel auch einen starken Einfluss auf die die anderen zwei Drittel hat.

Ich lade Sie mit diesem Blog ein, sich auf das Phänomen Schlaf einzulassen. Sie werden staunen, was Sie dabei alles entdecken werden. Lesen Sie mit, schreiben Sie mit – wir freuen uns auf Sie!

Gute Unterhaltung und viel Spass!