Morgenstunden – mehr bleiern als goldig?

Albert Roth
23. Februar 2012
von Albert Roth
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Morgenstund hat Gold im Mund – dieses alte Sprichwort zeigt bei einem Morgenmuffel wenig Wirkung. Da trifft schon eher das scherzhaft abgewandelte „Morgenstund hat Blei im Hintern“ zu, das ausdrückt, dass man morgens nur sehr schwer aus dem Bett kommt.

Der Wecker klingelt, das Radio geht an – für einen Morgenmuffel noch lange keinen Grund aufzustehen. Der Wecker wird nachgestellt, jede weitere Minute im Bett ausgekostet. Aufstehen ist eine äusserst unliebsame Angelegenheit. Sprechen oder angesprochen werden bereitet unendlich Mühe oder ist schlicht und einfach ärgerlich.

Hilfreich für einen Morgenmuffel ist zum Beispiel ein Wecker mit automatischer Wiederholfunktion. Trotzdem sollte auch ein Morgenmuffel darauf achten, dass noch ausreichend Zeit für die morgendliche Pflege und ein Frühstück bleibt. Überhaupt ist es wichtig, sich das verwunschene Aufstehen schön zu gestalten. Räkeln Sie sich wie eine Katze, strecken und recken Sie sich. Gönnen Sie sich sanfte Klänge oder Ihren Lieblingshit, bereiten Sie sich ein feines Frühstück zu und geniessen Sie Ihren Kaffee!

Ist Ihr Partner ein Morgenmuffel, akzeptieren Sie unbedingt, dass dieser vorerst einfach in Ruhe gelassen und nach Möglichkeit nicht angesprochen werden will. Kuscheln ist jedoch okay, kann die gute Laune sogar fördern. Aber grundsätzlich gilt: Seien Sie nachsichtig und grosszügig mit „Ihrem“ Morgenmuffel!

Albert Roth

Produkteentwickler/QS

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