Leonardo da Vinci, das grosse Genie der Renaissance, war der berühmteste Kurz- und Oftschläfer. Nach Berichten von Zeitgenossen schlief er in einem ganz eigenen Rhythmus. Arbeitete er an Fresken, musste er die Farbe 30 Minuten trocknen lassen, keinesfalls länger, ein weiterer Farbauftrag wäre sonst gerissen. Darum schlief da Vinci nur eine Viertelstunde am Stück und das alle drei bis vier Stunden. Über Wochen hinweg funktionierte er so, bis sein Werk vollendet war. Andere, die versucht haben, mit dieser Art des Schlafens zu leben, waren nach kurzer Zeit völlig am Ende.
Übrigens: da Vinci brachte das Paradoxe und Geheimnisvolle des menschlichen Schlafes mit diesem Rätsel auf den Punkt: “Was ist das? Der Mensch wünscht es sich herbei, und wenn er es endlich hat, lernt er es nicht kennen.“
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