Säuglinge und alte Menschen schlafen anders

Säuglinge und alte Menschen schlafen anders
 
Sandro Corpina
28. Oktober 2014
von Sandro Corpina
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Stellen Sie sich vor: Bereits ab der 26. Schwangerschaftswoche lässt sich der Schlaf beim Fötus nachweisen. Im ersten Jahr nach der Geburt verbringt der kleine Mensch etwa 16 Stunden täglich im Schlaf und verschafft damit nicht nur sich, sondern oftmals auch der Mutter die dringend benötigte Ruhezeit. Im Unterschied zu späteren Jahren ist der Schlaf in diesem Alter allerdings über mehrere Phasen am Tag und in der Nacht verteilt.

Mit dem fünften Lebensjahr ändert sich dieses Schlafmuster. Das Kind schläft jetzt ungefähr zehn bis zwölf Stunden während der Nacht und hält tagsüber allenfalls noch einen Mittagsschlaf von ein bis zwei Stunden. Mit dem Schulalter sinkt das Bedürfnis nach Schlaf weiter und pendelt sich bei etwa achteinhalb Stunden ein.

Je älter der Mensch wird, desto geringer ist sein Bedürfnis nach Nachtschlaf. Bei einem siebzigjährigen Menschen beträgt die nächtliche Schlafenszeit nicht selten nur noch fünf oder sechs Stunden. Allerdings halten viele ältere Menschen auch tagsüber kürzere und längere Schlafpausen, so dass sie nicht selten auf eine Gesamtschlafenszeit von acht Stunden kommen.

Sandro Corpina

Geschäftsführer

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