Archiv der Kategorie ‘Phänomen Schlaf’

Wie Sie auch in den Ferien gut schlafen

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Armin Vollmer
26. Juni 2019
von Armin Vollmer
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Willkommen Ferienzeit! Das Smartphone abschalten, ausspannen, sich Familie und Freunden widmen, die Seele baumeln lassen. Und vielleicht endlich wieder mal richtig ausschlafen. Gerade dieses Vergnügen wird oft schnell getrübt. Dann nämlich, wenn die Qualität der Bettwaren im Ferienhaus oder Apartment zu wünschen übrig lässt. Ein in die Jahre gekommenes Synthetik-Duvet wird schon aus hygienischen Gründen rasch zur Zumutung. Das schwere Daunenduvet mag ja im Winter dienlich sein, wird aber in warmen Sommernächten oft zur Qual, weil man mit dem Duvet schwitzt, aber ohne in den Morgenstunden gerne ins Frösteln gerät. Wer mit dem Wohnmobil unterwegs ist, hat es gut und nimmt einfach seine eigenen Bettwaren mit. Im Familienauto aber fehlt dafür meistens der Platz. Da muss man sich zu helfen wissen. Im Süden genügt oft ein Leintuch als Bettdecke, unter das man schlüpfen kann. Die Klimaanlage ausschalten, dafür das Schlafzimmer auch tagsüber abdunkeln, damit es sich nicht unnötig aufheizt. Oder man kauft sich ein leichtes, platzsparendes Schlafsackinlett aus Seide, das seine sanft-kühlende Wirkung entfaltet. Wir wünschen Ihnen auf jeden Fall wunderbar erholsame Feriennächte.

Wie Sie nachts besser durchschlafen

Made-up bed with blue bed linens and book
 
Mägi Hess
5. Juni 2019
von Mägi Hess
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Unsere Urahnen schliefen einst in der Wildnis. Ihr inneres Frühwarnsystem blieb immer eingeschaltet, reagierte auf Geräusche oder Erschütterungen und warnte sie vor Raubtieren oder feindlichen Überfällen. Richtiger Tiefschlaf war eher selten. Deshalb reagieren wir heute noch empfindlich auf Störungen in der Nacht. Unsere Sinne schlagen Alarm und wecken uns auf, sobald Licht oder Geräusche die Schlafumgebung stören. Dabei ist «Schlafhygiene», wie es die Forscher nennen, ungemein wichtig für gesundes Durchschlafen. Richten Sie Ihr Schlafzimmer behaglich ein und verbannen Sie Telefon oder Computer in einen anderen Raum. Vermeiden Sie Helligkeit, sie bremst die Ausschüttung des Melatonins und schränkt unsere Schlaffähigkeit ein. Maximal 18 Grad im Schlafzimmer sind ideal. Schon kleine Veränderungen haben eine grosse Wirkung.

 

 

Weshalb wir schlafen: Die Rätsel der Nacht entschlüsseln

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Markus Scherrer
27. Februar 2019
von Markus Scherrer
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Selbst für die Wissenschaft blieb der Schlaf lange ein Phänomen. Allmählich kommen die Forscher seinen Geheimnissen auf die Spur, berichtet das Magazin GEO. Der Schlaf ist mehr als eine nächtliche Ruhepause – vielmehr handelt es sich um einen hochkomplexen Vorgang, gesteuert von ausgeklügelten Mechanismen.

Die Auszeit der Sinne ist überlebenswichtig. So schüttet das Gehirn nachts Hormone aus, dank denen sich unsere Körperzellen erneuern, Muskeln und Gewebe wachsen, sich Blut, Eiweissstoffe und Hautzellen bilden. Deshalb sieht unsere Gesichtsfarbe frischer aus, wenn wir gut geschlafen haben. In der Nacht kämpft der Körper gegen Krankheitserreger und Wunden heilen schneller. Das Hirn reduziert seine Tätigkeit, startet eine Art Reinigungsprogramm und bewahrt so unsere geistigen Kräfte.

Kurzum: Ohne Schlaf können wir körperlich und geistig gar nicht existieren.

Schlafen kann man lernen – ein paar praktische Hinweise

Schlafen kann man lernen
 
Markus Scherrer
2. Mai 2018
von Markus Scherrer
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Der Schlaf steht in engem Zusammenhang mit der Art, wie wir leben. Wenn wir mit einem hohen Tempo durch unsere Tage gehen, ohne innezuhalten, können wir abends nicht von jetzt auf sofort zur Ruhe kommen. Wir brauchen Zeit, Ruhe zu finden. Bewusst und tief ein- und ausatmen kann helfen, um ins Hier und Jetzt zu kommen. Vielleicht stehen Sie dazu vors offene Fenster oder auf den Balkon – frische Luft wirkt befreiend und klärend. Hilfreich kann auch sein, dass Sie sich notieren, was Ihnen gelungen ist und was Ihnen auf dem Magen liegt oder dass Sie diese Dinge mit einem Freund oder mit den Sternen besprechen. Und danken Sie für das, was an diesem Tag war!

Eine kurze Zeit der Ruhe und Besinnung kann sehr wohltuend sein. Clark Strand beschreibt es z.B. so: „Als würde alles, was die Welt für wichtig hält, durch ein Loch fallen… Als würde ich entdecken, dass nichts anderes eine Rolle spielt und ich nur im Moment leben muss. Als wäre ich zeitweilig aus dem Spiel draussen… als würde ich schwerelos auf dem Toten Meer treiben und in einen leeren Himmel aufblicken.“

Gesegnet sei der Erfinder des Schlafes!

Schlaf
 
Giusi Li Puma
13. Dezember 2017
von Giusi Li Puma
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Er bedeckt den Menschen völlig, die Gedanken und alles, wie ein Mantel; er ist Fleisch für die Hungrigen, Trunk für die Durstigen, Wärme für die Frierenden und Kühle für diejenigen, denen es zu heiss ist. Er ist die Münze, mit der alle Vergnügen der Welt billig zu kaufen sind, und die Waage, welche den König und den Schafhirten, den Narren und den Weisen gleichsetzt.

Miguel de Cervantes, „Don Quijote“, zitiert aus dem Buch von Arianna Huffington „Die Schlafrevolution“.