Archiv der Kategorie ‘Phänomen Schlaf’

Weshalb wir schlafen: Die Rätsel der Nacht entschlüsseln

Foto_bb2_Schlaf_20022019
 
Markus Scherrer
27. Februar 2019
von Markus Scherrer
kommentieren

Selbst für die Wissenschaft blieb der Schlaf lange ein Phänomen. Allmählich kommen die Forscher seinen Geheimnissen auf die Spur, berichtet das Magazin GEO. Der Schlaf ist mehr als eine nächtliche Ruhepause – vielmehr handelt es sich um einen hochkomplexen Vorgang, gesteuert von ausgeklügelten Mechanismen.

Die Auszeit der Sinne ist überlebenswichtig. So schüttet das Gehirn nachts Hormone aus, dank denen sich unsere Körperzellen erneuern, Muskeln und Gewebe wachsen, sich Blut, Eiweissstoffe und Hautzellen bilden. Deshalb sieht unsere Gesichtsfarbe frischer aus, wenn wir gut geschlafen haben. In der Nacht kämpft der Körper gegen Krankheitserreger und Wunden heilen schneller. Das Hirn reduziert seine Tätigkeit, startet eine Art Reinigungsprogramm und bewahrt so unsere geistigen Kräfte.

Kurzum: Ohne Schlaf können wir körperlich und geistig gar nicht existieren.

Schlafen kann man lernen – ein paar praktische Hinweise

Schlafen kann man lernen
 
Markus Scherrer
2. Mai 2018
von Markus Scherrer
kommentieren

Der Schlaf steht in engem Zusammenhang mit der Art, wie wir leben. Wenn wir mit einem hohen Tempo durch unsere Tage gehen, ohne innezuhalten, können wir abends nicht von jetzt auf sofort zur Ruhe kommen. Wir brauchen Zeit, Ruhe zu finden. Bewusst und tief ein- und ausatmen kann helfen, um ins Hier und Jetzt zu kommen. Vielleicht stehen Sie dazu vors offene Fenster oder auf den Balkon – frische Luft wirkt befreiend und klärend. Hilfreich kann auch sein, dass Sie sich notieren, was Ihnen gelungen ist und was Ihnen auf dem Magen liegt oder dass Sie diese Dinge mit einem Freund oder mit den Sternen besprechen. Und danken Sie für das, was an diesem Tag war!

Eine kurze Zeit der Ruhe und Besinnung kann sehr wohltuend sein. Clark Strand beschreibt es z.B. so: „Als würde alles, was die Welt für wichtig hält, durch ein Loch fallen… Als würde ich entdecken, dass nichts anderes eine Rolle spielt und ich nur im Moment leben muss. Als wäre ich zeitweilig aus dem Spiel draussen… als würde ich schwerelos auf dem Toten Meer treiben und in einen leeren Himmel aufblicken.“

Gesegnet sei der Erfinder des Schlafes!

Schlaf
 
Giusi Li Puma
13. Dezember 2017
von Giusi Li Puma
kommentieren

Er bedeckt den Menschen völlig, die Gedanken und alles, wie ein Mantel; er ist Fleisch für die Hungrigen, Trunk für die Durstigen, Wärme für die Frierenden und Kühle für diejenigen, denen es zu heiss ist. Er ist die Münze, mit der alle Vergnügen der Welt billig zu kaufen sind, und die Waage, welche den König und den Schafhirten, den Narren und den Weisen gleichsetzt.

Miguel de Cervantes, „Don Quijote“, zitiert aus dem Buch von Arianna Huffington „Die Schlafrevolution“.

Wie Sie Nacht für Nacht Ihr Leben verändern

Die Schlaf-Revolution
 
Markus Scherrer
1. November 2017
von Markus Scherrer
kommentieren

Mit „Die Schlafrevolution“, schrieb Arianna Huffington, Mitbegründerin und ehemalige Chefredakteurin der Online-Zeitung Huffington Post und Gründerin des Unternehmens Thrive Global, ein engagiertes und berührendes Plädoyer für den Schlaf. Weil unsere Schlafmangelkrise tief greifende Konsequenzen für unsere Gesundheit, unsere berufliche Leistung, unsere Beziehungen und unser Glück hat, ist Huffington überzeugt: Nur durch eine Erneuerung unserer Beziehung mit dem Schlaf können wir die Kontrolle über unser Leben zurückgewinnen. Infos zum Buch unter http://www.plassen-buchverlage.de/buecher/Die-Schlaf-Revolution.htm

„Während des Schlafs habe ich nichts zu wollen oder zu müssen.“

Schlafen
 
Mägi Hess
25. Oktober 2017
von Mägi Hess
kommentieren

Vermutlich ist das eine Kunst: den Schlaf zu achten und ihm Raum zu geben, ihn aber auch in Ruhe zu lassen. „Schlaf ist für mich eine Phase, in der ich meiner individuellen Natur die Regie überlasse“, sagt Thea Herold, Schlafakademie Berlin. Für die meisten von uns, die wir gern alles unter Kontrolle haben, ist das ungewohnt. Hans‐Günther Weess, Schlafexperte, drückt es so aus: „Eigentlich geht es darum, dem Schlaf nicht im Weg zu stehen. Dann kommt er von ganz allein, wie Hunger oder Durst.“ Weess plädiert dafür, dass der Schlaf unbedingt eine leistungsfreie Zone bleiben muss, weil es die letzte ist, die wir haben. Und es gilt zu respektieren, dass der Schlaf keiner Norm folgt, denn die Persönlichkeit, die jeder hat, zeigt sich auch nachts. Thea Herold sagt: „Wir bekommen Schlaf in die Wiege gelegt. Natürlich muss man sich Hilfe holen, wenn es dabei Probleme gibt. Aber wie das Atmen ist Schlaf bestenfalls etwas, um das ich mir keinen Kopf machen muss. Während des Schlafs habe ich nichts zu wollen oder zu müssen, er ist ein Geschenk der Natur.“

Weitere Argumente für den Schlaf finden Sie im Artikel von Brigitte „Haben wir verlernt zu schlafen?“ auf blendle.com.