Archiv der Kategorie ‘Phänomen Schlaf’

Schlaf als Lebenskraft

Statussymbol
 
Mägi Hess
20. Mai 2020
von Mägi Hess
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Zeiten ändern sich. So wie jetzt gerade. Konstanten bleiben in unserem Leben. Beispielsweise der Ablauf von Tag und Nacht, von wach sein und schlafen. Erinnern Sie sich, wie erfolgreiche Menschen sich rühmten, mit wie wenig Schlaf sie auskommen? Die Nachtruhe als störender Unterbruch geschäftiger Manager. Eine Lebensweise auf der Überholspur – oft genug mit verheerenden Folgen für die Gesundheit.

Regenerieren und optimieren

Zeiten ändern sich. Endlich wird der Schlaf als Lebenselixier gefeiert. Als «das neue Statussymbol», wie die renommierte New York Times schreibt. Die neue Sehnsucht nach Schlaf steht sinnähnlich für das Ausgeschlafensein, für einen gesunden Lebenswandel und ein ausbalanciertes Leben. Längst ist erwiesen: Alles unter fünf Stunden pro Nacht macht auf Dauer krank. Rasch ein- und lange durchschlafen sind überlebenswichtig. Immunsystem, Gedächtnis und Zellen regenerieren und optimieren nachts eine Vielzahl biologischer Abläufe.

Her mit den Ritualen

Das Leben verändert sich. Gerade dann werden Rhythmen und Rituale umso wichtiger. Sie sind das Erfolgsrezept für tief und gesund schlafen. Beispiel Tagesrhythmus. Wer unter der Woche zur selben Zeit aufsteht und möglichst immer zur selben Zeit ins Bett geht, macht es richtig: Gewohnheiten regulieren die innere Uhr. Ein aktiver Lebensstil mit viel Bewegung und gesunder Ernährung lastet Körper und Geist aus. Wir werden von allein müde und sehnen uns abends nach Ruhe. Ein abendliches Ritual wirkt unterstützend: Ein paar Seiten lesen, entspannende Musik hören, Atemübungen. Auch Sport macht müde. Achten Sie auf etwa drei Stunden Abstand zum Schlafengehen, damit Kopf und Körper runterfahren können.

Der Schlaf-Spezialist

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Dem Rätsel Schlaf auf der Spur

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Armin Vollmer
31. Oktober 2019
von Armin Vollmer
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In einer normalen Nacht gleiten wir durch vier bis fünf verschiedene Schlafstadien. Jede davon erfüllt einen bestimmten Zweck. In der Tiefschlafphase etwa produzieren unsere Zellen die meisten Wachstumshormone, die Knochen und Muskeln versorgen. Schlaf ist auch wichtig für ein gesundes Immunsystem, die Körpertemperatur und den Blutdruck. Der REM-Schlaf, meist in der zweiten Nachthälfte, nimmt bei Erwachsenen etwa ein Fünftel der gesamten Ruhezeit ein und dauert maximal zwei Stunden. In dieser Zeit träumen wir, regulieren unsere Stimmungslage und festigen Erinnerungen. Unser Gehirn ist jetzt sehr aktiv. Im Traumschlaf werden Bereiche des Gehirns trainiert, die tagsüber unterfordert sind. Biologen der Universität Wisconsin-Madison haben kürzlich eine andere Theorie aufgestellt: Demnach schlafen Menschen und Tiere, um zu vergessen. Sekündlich werden neue Synapsen im Gehirn aufgebaut. Sie sind Verbindungen zwischen den Neuronen, um Informationen miteinander zu verknüpfen und Erinnerungen «einzulagern». Die Forscher wiesen nach: Ein Teil dieser Synapsen wird zerschnitten, während wir schlafen. Auf diese Weise gehen unwichtige Erinnerungen, die wir nicht mehr benötigen, verloren. Die Vorgänge im Innern können wir während des Schlafens nicht steuern – ganz im Gegenteil zu den äusseren Bedingungen, wie zum Beispiel die Beschaffenheit von Bett und Matratze, die Qualität der Bettwaren oder unsere Lebensgewohnheiten.

Wie Sie auch in den Ferien gut schlafen

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Armin Vollmer
26. Juni 2019
von Armin Vollmer
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Willkommen Ferienzeit! Das Smartphone abschalten, ausspannen, sich Familie und Freunden widmen, die Seele baumeln lassen. Und vielleicht endlich wieder mal richtig ausschlafen. Gerade dieses Vergnügen wird oft schnell getrübt. Dann nämlich, wenn die Qualität der Bettwaren im Ferienhaus oder Apartment zu wünschen übrig lässt. Ein in die Jahre gekommenes Synthetik-Duvet wird schon aus hygienischen Gründen rasch zur Zumutung. Das schwere Daunenduvet mag ja im Winter dienlich sein, wird aber in warmen Sommernächten oft zur Qual, weil man mit dem Duvet schwitzt, aber ohne in den Morgenstunden gerne ins Frösteln gerät. Wer mit dem Wohnmobil unterwegs ist, hat es gut und nimmt einfach seine eigenen Bettwaren mit. Im Familienauto aber fehlt dafür meistens der Platz. Da muss man sich zu helfen wissen. Im Süden genügt oft ein Leintuch als Bettdecke, unter das man schlüpfen kann. Die Klimaanlage ausschalten, dafür das Schlafzimmer auch tagsüber abdunkeln, damit es sich nicht unnötig aufheizt. Oder man kauft sich ein leichtes, platzsparendes Schlafsackinlett aus Seide, das seine sanft-kühlende Wirkung entfaltet. Wir wünschen Ihnen auf jeden Fall wunderbar erholsame Feriennächte.

Wie Sie nachts besser durchschlafen

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Mägi Hess
5. Juni 2019
von Mägi Hess
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Unsere Urahnen schliefen einst in der Wildnis. Ihr inneres Frühwarnsystem blieb immer eingeschaltet, reagierte auf Geräusche oder Erschütterungen und warnte sie vor Raubtieren oder feindlichen Überfällen. Richtiger Tiefschlaf war eher selten. Deshalb reagieren wir heute noch empfindlich auf Störungen in der Nacht. Unsere Sinne schlagen Alarm und wecken uns auf, sobald Licht oder Geräusche die Schlafumgebung stören. Dabei ist «Schlafhygiene», wie es die Forscher nennen, ungemein wichtig für gesundes Durchschlafen. Richten Sie Ihr Schlafzimmer behaglich ein und verbannen Sie Telefon oder Computer in einen anderen Raum. Vermeiden Sie Helligkeit, sie bremst die Ausschüttung des Melatonins und schränkt unsere Schlaffähigkeit ein. Maximal 18 Grad im Schlafzimmer sind ideal. Schon kleine Veränderungen haben eine grosse Wirkung.

 

 

Weshalb wir schlafen: Die Rätsel der Nacht entschlüsseln

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Markus Scherrer
27. Februar 2019
von Markus Scherrer
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Selbst für die Wissenschaft blieb der Schlaf lange ein Phänomen. Allmählich kommen die Forscher seinen Geheimnissen auf die Spur, berichtet das Magazin GEO. Der Schlaf ist mehr als eine nächtliche Ruhepause – vielmehr handelt es sich um einen hochkomplexen Vorgang, gesteuert von ausgeklügelten Mechanismen.

Die Auszeit der Sinne ist überlebenswichtig. So schüttet das Gehirn nachts Hormone aus, dank denen sich unsere Körperzellen erneuern, Muskeln und Gewebe wachsen, sich Blut, Eiweissstoffe und Hautzellen bilden. Deshalb sieht unsere Gesichtsfarbe frischer aus, wenn wir gut geschlafen haben. In der Nacht kämpft der Körper gegen Krankheitserreger und Wunden heilen schneller. Das Hirn reduziert seine Tätigkeit, startet eine Art Reinigungsprogramm und bewahrt so unsere geistigen Kräfte.

Kurzum: Ohne Schlaf können wir körperlich und geistig gar nicht existieren.