Archiv der Kategorie ‘Phänomen Schlaf’

Der Traum ist wie eine Dunkelkammer

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Margrit Hess
23. März 2022
von Margrit Hess
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Wir träumen im Schlaf, tatsächlich – davon sind führende Traumforscher inzwischen überzeugt. Allerdings sind Träume zu erforschen etwas vom Schwierigsten. Woran das liegt und was bisher bekannt ist:

Wie träumen wir?

Forscherinnen an der Universität Lausanne haben im Schlaflabor beobachtet, wie wir träumen. Sie erkannten anhand von Messungen Aktivitäten in bestimmten Bereichen des Gehirns, die zeitlich mit Erinnerungen der Probanden an ihre Träume übereinstimmten. Diese Ergebnisse würden Vermutungen widerlegen, dass wir Traumszenen erst nach dem Aufwachen «erfinden».

Wieso träumen wir?

Die Wissenschaft ist sich nicht einig. Eine weitverbreitete Theorie besagt, dass Träume wie eine Therapie funktionieren. Unser Gehirn sortiert Erinnerungen, bringt neue mit alten zusammen, und verarbeitet, sicher abgeschottet im Schlaf, Gefühle und Traumata. Andere Forscher meinen, Träume handeln meistens von Grundlegendem wie Gefühlen, Bewegungen, Wahrnehmungen. Träumend trainiert das Gehirn den Umgang damit: Es bereitet sich für den Tag vor. Eine andere Version: Wir üben im Traum soziale Situationen und Gefahren ein. Und loten aus, was geht und was nicht.

Was träumen wir? Und weshalb?

Das sind die schwierigsten Fragen in der Traumforschung. Selbst im Schlaflabor können Träumende nicht davon erzählen, welcher Film sich im Schlaf gerade abspielt. Traumforschung beruht auf Messungen der Gehirnaktivitäten und nachträglichen Erinnerungen der Probanden. Sicher scheint: Mindestens die Hälfte der Menschen, auf die wir nachts im Kopfkino stossen, kennen wir vom Tag. Wir träumen meistens von Bewegungen, Begegnungen, Beobachtungen. Und wir können uns höchstens an vier bis sechs Träume pro Monat erinnern.

Wann wissen wir mehr?

Vielleicht sind die Träume einer der letzten Bastionen, die wir nicht erobern können. Eine unzugängliche Dunkelkammer, wie ein geschlossener Raum ohne Regeln. Als wenn der Traum uns immer einen Schritt voraus wäre. Aber träumen, einmal mehr darüber zu wissen, dürfen wir ja trotzdem.

Ticktack, ticktack

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Armin Vollmer
2. Juni 2021
von Armin Vollmer
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Es gibt sie tatsächlich, die oft erwähnte innere Uhr. Chronobiologen sind Wissenschaftler, die den körpereigenen Taktgeber erforschen. Ihre neusten Erkenntnisse lauten: Die innere Uhr ist enorm wichtig für unsere Gesundheit. Wer ihren Mechanismus versteht, lebt länger und gesünder. Der Schlaf spielt dabei eine zentrale Rolle.

Die Sonne und das Licht

Für Chronobiologen steht ausser Frage, dass die eben erfolgte Umstellung auf Sommerzeit das Immunsystem stören kann. Die innere Uhr, die stark vom Sonnenlicht abhängt, kann sich nicht schnell genug anpassen. Darunter leidet bei vielen die Schlafqualität. Kommt hinzu, dass sich in unserem Alltag die für das Wohlbefinden wichtigen, festen Tagesrhythmen und Umstände laufend verändern: Schichtarbeit, ein Flug über mehrere Zeitzonen hinweg oder zu viele künstliche Lichtquellen. Das alles können Ursachen sein für Schlafprobleme, wie sie heute weitverbreitet sind. Eine Untersuchung in der Schweiz, Deutschland und Österreich nach dem ersten Corona-Lockdown ergab: 75 Prozent der Befragten, die im Homeoffice arbeiteten, haben nicht in erster Linie besser, aber länger geschlafen. Ohne Pendelstress und mit allgemein weniger Aktivitäten lebten sie mehr im Einklang mit der inneren Uhr. Ihre Produktivität hat nicht gelitten.

Abhilfe schaffen

Feste Tagesrhythmen, regelmässige Schlafzeiten, kein spätes und üppiges Abendessen, viel Bewegung an der frischen Luft und Sonnenlicht – das sind entscheidende Faktoren, die unsere innere Uhr im Takt schlagen lassen. Gute Gesundheit!

Von analogen und digitalen Schlafwelten

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Giusi Li Puma
9. Dezember 2020
von Giusi Li Puma
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Schlafen 4.0: Mit Schlaf-Apps «tracken» wir den Schlaf, oft in Verbindung mit sogenannten Wearables wie eine Smartwatch. Messen die Bewegungen im Schlaf, die Auswirkungen von Faktoren wie Sport, Stress und Ernährung auf unser Schlafverhalten oder Geräusche im Schlafzimmer. So finden wir heraus, ob wir schnarchen, im Schlaf sprechen oder schlechter schlafen, wenn es im Haus oder auf der Strasse laut ist. Einige Apps bieten sogar ein Traumtagebuch.

Ganz schön clever

Wer einen Sleep Tracker über einen längeren Zeitraum konsequent nutzt, erfährt mehr über seine Schlafgewohnheiten und darüber, wie sich der Alltag auf den Schlaf auswirkt: Schlafen wir schlechter, wenn der Tag stressig war, besser nach einem Glas Rotwein oder dem langen Spaziergang? Wie lang muss erholsamer Schlaf dauern? Eine Funktion, die Teil fast aller Sleep Tracker ist, heisst Smart Alarm. Dieser weckt uns nicht zu einem festen Zeitpunkt, sondern innerhalb einer Zeitspanne: Statt um Punkt 6.30 Uhr klingelt das Handy zwischen 6 Uhr und 6.30 Uhr – dann, wenn wir uns nicht mehr im Tiefschlaf befinden. Dadurch kommt man morgens leichter aus dem Bett, versprechen die Entwickler.

Auf was Sie achten müssen

Die Genauigkeit und Zuverlässigkeit dieser Apps wird immer besser. Die meisten speichern die Schlaf-Daten auf ihren Servern. Wer das nicht möchte, sollte die Finger davon lassen. Als führender Anbieter von individuellen, innovativen Schlaflösungen sind wir bei billerbeck überzeugt, dass die Grundlage für erholsamen und gesunden Schlaf die optimierte Kombination von Kissen, Duvet und Matratze ist. Achten Sie beim Kauf eines Duvets auf die Wärmepunkte, beim Kissen auf die Stützkraft und bei der Matratze auf den Härtegrad. Analoge und digitale Schlafwelten lassen sich bestens miteinander kombinieren. Nennen wir es doch: Schlafen 5.0!

Winterzeit: Der Umstellung ein Schnippchen schlagen

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Armin Vollmer
2. Oktober 2020
von Armin Vollmer
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Immer Ende Oktober wechseln wir von Sommer- auf Winterzeit. Nachts um drei Uhr werden die Uhren eine Stunde zurückgestellt, also wieder auf zwei Uhr. Menschen reagieren darauf sehr unterschiedlich: Die einen merken keine Veränderung, andere klagen wochenlang über eine Art Mini-Jetlag. Wie kann das sein?

Innere Uhr gerät durcheinander

Zahlreiche Studien belegen, dass die Zeitumstellung einen Einfluss auf das Wohlbefinden haben kann. Die Harmonie zwischen der äusseren und der inneren Uhr gerät durcheinander. Auch Kinder sind oft davon betroffen, werden quengeliger als üblich. Grund ist, dass die innere Uhr des Menschen viele Prozesse in Zyklen von 24 Stunden ablaufen lässt, etwa Veränderungen der Körpertemperatur und des Blutdrucks, die Ausschüttung von Hormonen sowie den Schlaf-Wach-Rhythmus.

Diese Tipps schaffen Abhilfe:

  1. Bereiten Sie sich auf die Umstellung vor, indem Sie in den Tagen davor mindestens eine Viertelstunde später als üblich ins Bett gehen. So kann sich der Körper besser an den neuen Rhythmus gewöhnen und holt sich morgens den Schlaf zurück.
  2. Anschliessend gewöhnen Sie sich an einen regelmässigen Schlafrhythmus, also möglichst zur gleichen Zeit ins Bett gehen und aufstehen. Das hilft dem Körper generell bei Ein- und Durchschlafstörungen.
  3. Machen Sie in der Mittagspause einen Spaziergang an der frischen Luft und holen Sie sich eine Zusatzportion Tageslicht. Das unterdrückt die Produktion des Schlafhormons Melatonin, denn Tageslicht ist der wichtigste Taktgeber unserer inneren Uhr.
  4. Streichern Sie das Nickerchen zwischendurch. Dadurch ist der Körper abends müder und die Schlafqualität steigt.

Wie man sich bettet, so schläft man

Natürlich sind auch die Qualität Ihres Bettes und der Bettwaren wichtige Faktoren für gesunden Schlaf. Das Traditionsunternehmen billerbeck führt die leistungsstärkste und funktionalste Bettwarenkollektion der Schweiz. Da findet sich für jedes Schlafbedürfnis die ideale Lösung. Denn: Ein guter Tag beginnt nachts.

Schlaf als Lebenskraft

Statussymbol
 
Margrit Hess
20. Mai 2020
von Margrit Hess
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Zeiten ändern sich. So wie jetzt gerade. Konstanten bleiben in unserem Leben. Beispielsweise der Ablauf von Tag und Nacht, von wach sein und schlafen. Erinnern Sie sich, wie erfolgreiche Menschen sich rühmten, mit wie wenig Schlaf sie auskommen? Die Nachtruhe als störender Unterbruch geschäftiger Manager. Eine Lebensweise auf der Überholspur – oft genug mit verheerenden Folgen für die Gesundheit.

Regenerieren und optimieren

Zeiten ändern sich. Endlich wird der Schlaf als Lebenselixier gefeiert. Als «das neue Statussymbol», wie die renommierte New York Times schreibt. Die neue Sehnsucht nach Schlaf steht sinnähnlich für das Ausgeschlafensein, für einen gesunden Lebenswandel und ein ausbalanciertes Leben. Längst ist erwiesen: Alles unter fünf Stunden pro Nacht macht auf Dauer krank. Rasch ein- und lange durchschlafen sind überlebenswichtig. Immunsystem, Gedächtnis und Zellen regenerieren und optimieren nachts eine Vielzahl biologischer Abläufe.

Her mit den Ritualen

Das Leben verändert sich. Gerade dann werden Rhythmen und Rituale umso wichtiger. Sie sind das Erfolgsrezept für tief und gesund schlafen. Beispiel Tagesrhythmus. Wer unter der Woche zur selben Zeit aufsteht und möglichst immer zur selben Zeit ins Bett geht, macht es richtig: Gewohnheiten regulieren die innere Uhr. Ein aktiver Lebensstil mit viel Bewegung und gesunder Ernährung lastet Körper und Geist aus. Wir werden von allein müde und sehnen uns abends nach Ruhe. Ein abendliches Ritual wirkt unterstützend: Ein paar Seiten lesen, entspannende Musik hören, Atemübungen. Auch Sport macht müde. Achten Sie auf etwa drei Stunden Abstand zum Schlafengehen, damit Kopf und Körper runterfahren können.

Der Schlaf-Spezialist

Verändern Sie Ihr Leben! Verwandeln Sie Ihr Schlafzimmer in eine Ruheoase. Frei von allem, was stört. Reduziert aufs Wesentliche und ausgestattet mit erstklassigen Produkten, abgestimmt auf Ihre individuellen Schlafbedürfnisse. Bei billerbeck finden Sie alles, was es dazu braucht. Bettsysteme, Duvets, Kissen und Bettwäsche in exzellenter Qualität. Ein guter Tag beginnt nachts.