Archiv der Kategorie ‘Phänomen Schlaf’

Weshalb im Kurzschlaf geniale Ideen entstehen können

Satisfied and happy smiling girl lying on the bed in the room and writes a journal of your dreams, plans, goals, experiences, ideas, lived emotions and feelings.
 
Thomas Bigliardi
21. Dezember 2022
von Thomas Bigliardi
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Thomas Edison (1847-1931) war ein umtriebiger Erfinder. Berühmt wurde er, nachdem er 1880 in den USA die Glühlampe patentieren liess – erfunden hat sie allerdings ein anderer. Edison wird nachgesagt, dass er sich zuweilen mit einem Ball in jeder Hand ins Bett legte. Nickte er ein, fielen ihm die Bälle aus der Hand. So konnte er seine Geistesblitze aufschreiben, die ihm im Kurzschlaf durch den Kopf schossen. Bevor er sie wieder vergessen hatte.

Erstaunliche Resultate

Französische Wissenschaftler haben Edisons Technik im Schlaflabor nachgestellt. Sie stellten den Probanden Matheaufgaben, gaben ihnen einen Gegenstand in die Hand und liessen sie einschlafen. Fielen sie ihnen aus der Hand, fragten sie die Testpersonen nach den Resultaten. Jene, die den Übergang zwischen Wachsein und Schlaf erreicht hatten und direkt danach aufgewacht waren, konnten die Aufgaben dreimal häufiger lösen als andere, die gar nicht eingeschlafen waren.

Prominente Nachahmer

Die Forschenden folgerten daraus, dass die Einschlafphase die optimale Zeit ist, um auf gute Ideen zu kommen. Nun tüfteln sie daran, wie es möglich ist, diese Kreativphase auch ohne Kurzschlaf herbeizuführen – zum Beispiel, indem bereits in der Einschlafphase ein bestimmtes Geräusch abgespielt wird, welches das Gehirn wiedererkennt. Übrigens hat Thomas Edison’s Technik mit den Bällen in der Hand später prominente Nachahmer gefunden: Auch Künstler Salvador Dalí und Physiker Albert Einstein sollen sie erfolgreich angewendet haben.

Schweizer schlafen schlecht – was Besserung verspricht

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Armin Vollmer
6. Juli 2022
von Armin Vollmer
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Gemäss dem neusten Gesundheitsreport von Sanitas klagen zwei Drittel der 2000 Befragten über Schlafprobleme. Nicht einmal die Hälfte schläft gut, ein Fünftel der Schweizer Bevölkerung beurteilt den eigenen Schlaf sogar als schlecht. Als Hauptgrund nennen 91 Prozent der Befragten den Stress im Alltag.

Wichtige Faktoren

Die Hektik im Job, viele soziale Kontakte und das Gefühl permanenter (Online-)Erreichbarkeit haben offenbar ihren Preis. Ent- statt beschleunigen fällt vielen Menschen heute schwer. Wie man den eigenen Stress reduziert, ist eine sehr persönliche Angelegenheit. Aber es gibt einige Faktoren, die Sie beachten können, damit Sie wieder besser schlafen.

Schlafqualität optimieren

Etwa, wie das Schlafzimmer eingerichtet ist, welche Temperatur nachts im Raum herrscht, von welcher Qualität Duvet und Kissen sind, ob man sich gesund ernährt und für genügend Bewegung an der frischen Luft sorgt. Isst man am Abend für die Verdauung belastende Nahrung oder deckt man sich mit einem für die eigenen Schlafbedürfnisse falschen Duvet zu, kann dies die Schlafqualität anhaltend verschlechtern.

Sich Kernfragen stellen

Versuchen Sie diese Fragen zu beantworten, um Ihre Schlafqualität umfassend zu optimieren: Fühle ich mich in meinem Schlafzimmer wohl, behaglich und entspannt? Ist die Zimmertemperatur nicht zu hoch eingestellt? Schwitze oder friere ich unter meinem Duvet? Liege ich bequem auf meinem Kissen oder verspüre ich am Morgen oft Nackenschmerzen? Ist mir das Abendessen gut bekommen oder habe ich öfter das Gefühl, die letzte Mahlzeit vor dem Zubettgehen liegt mir auf? Bewege ich mich oft genug und tanke regelmässig Frischluft? Lässt mich das Handy nachts nicht zur Ruhe kommen – sollte ich besser nachts den «Nicht stören»-Modus einschalten?

Damit es wieder heisst: «Ein guter Tag beginnt nachts.»

Der Traum ist wie eine Dunkelkammer

An image of a full moon night
 
Margrit Hess
23. März 2022
von Margrit Hess
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Wir träumen im Schlaf, tatsächlich – davon sind führende Traumforscher inzwischen überzeugt. Allerdings sind Träume zu erforschen etwas vom Schwierigsten. Woran das liegt und was bisher bekannt ist:

Wie träumen wir?

Forscherinnen an der Universität Lausanne haben im Schlaflabor beobachtet, wie wir träumen. Sie erkannten anhand von Messungen Aktivitäten in bestimmten Bereichen des Gehirns, die zeitlich mit Erinnerungen der Probanden an ihre Träume übereinstimmten. Diese Ergebnisse würden Vermutungen widerlegen, dass wir Traumszenen erst nach dem Aufwachen «erfinden».

Wieso träumen wir?

Die Wissenschaft ist sich nicht einig. Eine weitverbreitete Theorie besagt, dass Träume wie eine Therapie funktionieren. Unser Gehirn sortiert Erinnerungen, bringt neue mit alten zusammen, und verarbeitet, sicher abgeschottet im Schlaf, Gefühle und Traumata. Andere Forscher meinen, Träume handeln meistens von Grundlegendem wie Gefühlen, Bewegungen, Wahrnehmungen. Träumend trainiert das Gehirn den Umgang damit: Es bereitet sich für den Tag vor. Eine andere Version: Wir üben im Traum soziale Situationen und Gefahren ein. Und loten aus, was geht und was nicht.

Was träumen wir? Und weshalb?

Das sind die schwierigsten Fragen in der Traumforschung. Selbst im Schlaflabor können Träumende nicht davon erzählen, welcher Film sich im Schlaf gerade abspielt. Traumforschung beruht auf Messungen der Gehirnaktivitäten und nachträglichen Erinnerungen der Probanden. Sicher scheint: Mindestens die Hälfte der Menschen, auf die wir nachts im Kopfkino stossen, kennen wir vom Tag. Wir träumen meistens von Bewegungen, Begegnungen, Beobachtungen. Und wir können uns höchstens an vier bis sechs Träume pro Monat erinnern.

Wann wissen wir mehr?

Vielleicht sind die Träume einer der letzten Bastionen, die wir nicht erobern können. Eine unzugängliche Dunkelkammer, wie ein geschlossener Raum ohne Regeln. Als wenn der Traum uns immer einen Schritt voraus wäre. Aber träumen, einmal mehr darüber zu wissen, dürfen wir ja trotzdem.

Ticktack, ticktack

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Armin Vollmer
2. Juni 2021
von Armin Vollmer
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Es gibt sie tatsächlich, die oft erwähnte innere Uhr. Chronobiologen sind Wissenschaftler, die den körpereigenen Taktgeber erforschen. Ihre neusten Erkenntnisse lauten: Die innere Uhr ist enorm wichtig für unsere Gesundheit. Wer ihren Mechanismus versteht, lebt länger und gesünder. Der Schlaf spielt dabei eine zentrale Rolle.

Die Sonne und das Licht

Für Chronobiologen steht ausser Frage, dass die eben erfolgte Umstellung auf Sommerzeit das Immunsystem stören kann. Die innere Uhr, die stark vom Sonnenlicht abhängt, kann sich nicht schnell genug anpassen. Darunter leidet bei vielen die Schlafqualität. Kommt hinzu, dass sich in unserem Alltag die für das Wohlbefinden wichtigen, festen Tagesrhythmen und Umstände laufend verändern: Schichtarbeit, ein Flug über mehrere Zeitzonen hinweg oder zu viele künstliche Lichtquellen. Das alles können Ursachen sein für Schlafprobleme, wie sie heute weitverbreitet sind. Eine Untersuchung in der Schweiz, Deutschland und Österreich nach dem ersten Corona-Lockdown ergab: 75 Prozent der Befragten, die im Homeoffice arbeiteten, haben nicht in erster Linie besser, aber länger geschlafen. Ohne Pendelstress und mit allgemein weniger Aktivitäten lebten sie mehr im Einklang mit der inneren Uhr. Ihre Produktivität hat nicht gelitten.

Abhilfe schaffen

Feste Tagesrhythmen, regelmässige Schlafzeiten, kein spätes und üppiges Abendessen, viel Bewegung an der frischen Luft und Sonnenlicht – das sind entscheidende Faktoren, die unsere innere Uhr im Takt schlagen lassen. Gute Gesundheit!

Von analogen und digitalen Schlafwelten

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Giusi Li Puma
9. Dezember 2020
von Giusi Li Puma
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Schlafen 4.0: Mit Schlaf-Apps «tracken» wir den Schlaf, oft in Verbindung mit sogenannten Wearables wie eine Smartwatch. Messen die Bewegungen im Schlaf, die Auswirkungen von Faktoren wie Sport, Stress und Ernährung auf unser Schlafverhalten oder Geräusche im Schlafzimmer. So finden wir heraus, ob wir schnarchen, im Schlaf sprechen oder schlechter schlafen, wenn es im Haus oder auf der Strasse laut ist. Einige Apps bieten sogar ein Traumtagebuch.

Ganz schön clever

Wer einen Sleep Tracker über einen längeren Zeitraum konsequent nutzt, erfährt mehr über seine Schlafgewohnheiten und darüber, wie sich der Alltag auf den Schlaf auswirkt: Schlafen wir schlechter, wenn der Tag stressig war, besser nach einem Glas Rotwein oder dem langen Spaziergang? Wie lang muss erholsamer Schlaf dauern? Eine Funktion, die Teil fast aller Sleep Tracker ist, heisst Smart Alarm. Dieser weckt uns nicht zu einem festen Zeitpunkt, sondern innerhalb einer Zeitspanne: Statt um Punkt 6.30 Uhr klingelt das Handy zwischen 6 Uhr und 6.30 Uhr – dann, wenn wir uns nicht mehr im Tiefschlaf befinden. Dadurch kommt man morgens leichter aus dem Bett, versprechen die Entwickler.

Auf was Sie achten müssen

Die Genauigkeit und Zuverlässigkeit dieser Apps wird immer besser. Die meisten speichern die Schlaf-Daten auf ihren Servern. Wer das nicht möchte, sollte die Finger davon lassen. Als führender Anbieter von individuellen, innovativen Schlaflösungen sind wir bei billerbeck überzeugt, dass die Grundlage für erholsamen und gesunden Schlaf die optimierte Kombination von Kissen, Duvet und Matratze ist. Achten Sie beim Kauf eines Duvets auf die Wärmepunkte, beim Kissen auf die Stützkraft und bei der Matratze auf den Härtegrad. Analoge und digitale Schlafwelten lassen sich bestens miteinander kombinieren. Nennen wir es doch: Schlafen 5.0!