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Den richtigen Moment zum Aufstehen erwischen

Den richtigen Moment erwischen
 
Sandro Corpina
3. September 2014
von Sandro Corpina
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Unser ganzes Sein ist von Rhythmen geprägt: Die Abfolge der Jahreszeiten, das Spiel von Tag und Nacht, Flut und Ebbe, Geburt und Tod. Auch der Schlaf ist in seiner immer wiederkehrenden Abfolge ein solcher Rhythmus und besteht in sich selbst ebenfalls aus verschiedenen Rhythmen. Diese zu kennen ist nützlich. Wenn Sie zum Beispiel jeden Morgen kämpfen, bis Sie endlich aufgestanden und wach sind, lassen Sie sich wahrscheinlich in einer Tiefschlafphase wecken. So ist das Aufstehen unglaublich anstrengend und die schlechte Laune vorprogrammiert.

Was Sie dagegen tun können? Ein Zeitfenster erwischen, in dem Sie nur leicht schlafen – also verschiedene Weckzeiten ausprobieren. So fällt es Ihnen vielleicht wesentlich leichter, eine halbe Stunde früher aufzustehen. Alle 90 Minuten nämlich wechseln unsere Schlafphasen zwischen Traumschlaf, Leichtschlaf und Tiefschlaf.

Wenn der Wecker nach eigenem Gutdünken klingelt…

Roger Schauer
28. Mai 2014
von Roger Schauer
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© knuton (http://www.flickr.com/photos/7184189@N04)

Können Sie sich das vorstellen, dass Ihr Wecker entscheidet, wann Sie aufstehen? Das wollen Sie selbst bestimmen, nicht wahr? Aber stellen Sie sich vor, Ihr Wecker klingelt exakt dann, wenn Sie soweit sind, um aufzustehen. Das heisst nicht, dass Sie später aufstehen, nein, vielleicht klingelt Ihr Wecker sogar etwas früher als nötig, weil er damit einen Moment erwischt, in dem Sie fit zum Aufstehen sind. Oder stellen Sie sich vor, Ihre Kaffeemaschine weiss, wie gut Sie geschlafen haben und wählt jeden Morgen den genau passenden Kaffee für Sie aus: einen starken, wenn Sie schlecht geschlafen haben und einen leichten, wenn Sie topfit sind.

Was für Sie utopisch klingen mag, wurde an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg erforscht. Frank Hardenack, ein Student, hat eine Arbeit darüber geschrieben, wie ein intelligentes Bett funktionieren muss: Es stellt z.B. aufgrund Ihrer Bewegungen fest, in welcher Schlafphase Sie sich befinden. Diese Informationen leitet es weiter an Ihren Wecker, Ihre Kaffeemaschine… vielleicht sogar an Ihren Schatz… Sie haben Recht, heute ist das eine Spinnerei. Wir dürfen trotzdem gespannt sein, mit welchen Errungenschaften die zukünftigen Betten ausgestattet sein werden!

Morgenstunden – mehr bleiern als goldig?

Albert Roth
23. Februar 2012
von Albert Roth
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Morgenstund hat Gold im Mund – dieses alte Sprichwort zeigt bei einem Morgenmuffel wenig Wirkung. Da trifft schon eher das scherzhaft abgewandelte „Morgenstund hat Blei im Hintern“ zu, das ausdrückt, dass man morgens nur sehr schwer aus dem Bett kommt.

Der Wecker klingelt, das Radio geht an – für einen Morgenmuffel noch lange keinen Grund aufzustehen. Der Wecker wird nachgestellt, jede weitere Minute im Bett ausgekostet. Aufstehen ist eine äusserst unliebsame Angelegenheit. Sprechen oder angesprochen werden bereitet unendlich Mühe oder ist schlicht und einfach ärgerlich.

Hilfreich für einen Morgenmuffel ist zum Beispiel ein Wecker mit automatischer Wiederholfunktion. Trotzdem sollte auch ein Morgenmuffel darauf achten, dass noch ausreichend Zeit für die morgendliche Pflege und ein Frühstück bleibt. Überhaupt ist es wichtig, sich das verwunschene Aufstehen schön zu gestalten. Räkeln Sie sich wie eine Katze, strecken und recken Sie sich. Gönnen Sie sich sanfte Klänge oder Ihren Lieblingshit, bereiten Sie sich ein feines Frühstück zu und geniessen Sie Ihren Kaffee!

Ist Ihr Partner ein Morgenmuffel, akzeptieren Sie unbedingt, dass dieser vorerst einfach in Ruhe gelassen und nach Möglichkeit nicht angesprochen werden will. Kuscheln ist jedoch okay, kann die gute Laune sogar fördern. Aber grundsätzlich gilt: Seien Sie nachsichtig und grosszügig mit „Ihrem“ Morgenmuffel!