Posts markiert mit ‘Traum’

Der Träumer

15. Mai 2013
von Albert Roth
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Es war ein Traum in meiner Seele tief.
Ich horchte auf den holden Traum:
ich schlief.
Just ging ein Glück vorüber, als ich schlief,
und wie ich träumte, hört ich nicht:
es rief.

Träume scheinen mir wie Orchideen. –
So wie jene sind sie bunt und reich.
Aus dem Riesenstamm der Lebenssäfte
ziehn sie just wie jene ihre Kräfte,
brüsten sich mit dem ersaugten Blute,
freuen in der flüchtigen Minute,
in der nächsten sind sie tot und bleich. –
Und wenn Welten oben leise gehen,
fühlst du’s dann nicht wie von Düften wehen?
Träume scheinen mir wie Orchideen.

Rainer Maria Rilke

Der Sinn des Träumens: Lösungen finden!

16. November 2012
von Albert Roth
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Hatten Sie einen Tag mit harten Auseinandersetzungen? Die Mastery-Theorie geht davon aus, dass belastende Tageserlebnisse oder latente Konflikte des Tages im Traum wiederkehren. Während den verschiedenen Traumphasen der Nacht erleben Sie diese eher schwierigen Erlebnisse mehrmals und erfahren so verschiedene Wege zur Lösung der bestehenden Probleme. Es macht also durchaus Sinn, eine wichtige Entscheidung zu überschlafen, bzw. zu überträumen, bevor Sie sich für eine definitive Lösung entscheiden.

Ein Indianervolk und seine faszinierende Traumkultur

30. März 2012
von Mägi Hess
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Haben Sie schon einmal etwas vom Volk der Senoi gehört? Im Zentrum seiner Kultur, seines Denkens und Strebens steht für dieses Volk der Traum. Genauer gesagt, der tägliche kreative Umgang mit dem Traum. Anthropologen haben herausgefunden, dass die Geschichte dieses Volkes und sein Zusammenleben ein Bild der Harmonie abgibt. Alles Aggressive scheint weggewischt. Körperliche Züchtigungen sind verpönt, denn die Erziehung der Kinder ist geprägt von Liebe und Verständnis. Geisteskrankheiten sind selten, der Gesundheitszustand ist überdurchschnittlich gut. Kriege sind seit Jahrhunderten unbekannt.

Eine so gewachsene Kultur lässt sich allerdings nicht einfach in eine therapeutische Methode für Menschen transformieren, die von der Hetze, dem Lauten und dem Vordergründigen des 21. Jahrhunderts gebeutelt werden. Alleine die Tatsache, dass die Senois, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, pro Tag nicht mehr als zwei Arbeitsstunden einsetzen, ist wesentlich. Sie haben also Zeit, ihre Träume zu deuten. Und sie tun das nicht mit ihrem Therapeuten, sondern mit den Menschen, mit denen sie leben und da gehören die Kinder dazu. Jeden Morgen erzählen sie sich ihre Träume, die wichtigsten werden vom Rat des Stammes diskutiert. Dabei geht es nicht nur ums Erzählen, sondern auch ums Gestalten. Die Senois haben dazu eine bestimmte Technik.

Auch wenn wir diese Technik nicht einfach übernehmen können, so motiviert mich dieses Volk doch, mich aktiver mit meinen Träumen auseinanderzusetzen.

Auch Tiere sind Träumer

7. März 2012
von Nadine Studer
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Haben Sie sich schon gefragt, warum der Vogel beim Schlafen nicht vom Ast fällt? Tiere träumen nämlich ähnlich wie Menschen. Wer je einen schlafenden Hund japsen und hecheln hörte und sah, wie sich seine Beine andeutungsweise bewegten, wird kaum daran zweifeln (Hier ein glaubwürdiges Beispiel: http://www.youtube.com/watch?v=iL-TR1tDN-U).

Ähnlich wie beim Menschen hat das Gehirn der Tiere „herausgefunden“, welche Funktionen während des Schlafes zu lähmen und welche zu aktivieren sind. Pferde, die bekanntlich im Stehen schlafen, entspannen die gesamte Muskulatur, mit Ausnahme jener Partien, die das Stehen ermöglichen. Sobald ein Vogel seinen Kopf unter die Flügel steckt und einschläft, löst das Gehirn einen Klammereffekt der Klauen aus. So fällt der Vogel nicht vom Ast, selbst wenn er tief schläft.

Träume sind wie Vitamine des Schlafes

26. Februar 2012
von Mägi Hess
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Geht es Ihnen auch so, dass Sie sich morgens oft nicht erinnern, ob und was Sie geträumt haben? Das geht fast allen so. Und doch träumen wir Nacht für Nacht. Die Schlafforschung unterscheidet zwei Schlafphasen, die sich pro Nacht 4 bis 5 Mal wiederholen:

Phase 1: Mit den Stadien des Entschwebens bis zum Tiefschlaf erholt sich der Körper von den Anstrengungen des Tages. Es ist auch die Phase des körperlichen Wachstums. Arbeiten Sie tagsüber körperlich streng, ist diese Phase naturgemäss länger.

Phase 2: Die Traumphase nennt man auch REM-Zyklus (Rapid Eye Movement), weil sich in diesen Phasen das menschliche Auge rasch bewegt.

In der Phase des Traumschlafes sind wir völlig entspannt und gelöst, obwohl das Gehirn auf Hochtouren läuft und ähnlich dem Wachzustand in Träumen Ereignisse des Tages verarbeitet, Informationen ordnet oder sogar Lerninhalte speichert und alte löscht. Beeindruckend, nicht wahr?!

Ihre Träume sind zentral für Ihre seelische Gesundheit

15. Dezember 2011
von Mägi Hess
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Würde man Ihnen systematisch Ihre nächtlichen Traumphasen entziehen, würden Sie ziemlich schnell ziemlich nervös werden. So sehr nervös, dass es Ihnen nicht mehr möglich wäre, normal zu reagieren und Ihr tägliches Leben zu meistern.

Liesse man Sie wieder einige Nächte ungestört schlafen und Sie wieder in den Genuss Ihrer Traumphasen kämen, hätten Sie einen aussergewöhnlichen Nachholbedarf. Das heisst, die Traumphasen würden, im Gegensatz zu den übrigen Phasen, einen höheren Anteil einnehmen. Fazit: Der Traum ist zentral für Ihre seelische Gesundheit und nimmt eine lebenswichtige Rolle ein.

Das ist übrigens keine Idee von mir, sondern das Resultat zahlreicher wissenschaftlicher Experimente.