Ein guter Tag beginnt nachts!


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Mauri Gerin: «Ich habe zwei Heimaten.»

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Guido Stutz
18. Mai 2022
von Guido Stutz
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Als Maurizio «Mauri» Gerin (58) Anfang zwanzig war, packte ihn das Reisefieber. Fast vier Jahre lang reiste der italienische Einwanderersohn immer wieder für drei bis vier Monate als Interrailer oder Tramper durch Europa. Einmal fuhren sie mit der Vespa von Holland nach Sizilien. Zwischendurch arbeitete der gelernte Metzger, der mit sieben Jahren aus dem norditalienischen Friaul in die Schweiz gekommen war, als Temporär-Angestellter – um die Reisekasse aufzufüllen. «Diese Zeit hat mich sehr geprägt», erzählt Gerin, «und mir viel übers Leben beigebracht.»

Auf den Vater gehört

Mit 24 Jahren führte in einer dieser Temporärjobs zur billerbeck-Vorgängerfirma Müller-Imhoof, in die Mischerei, wo die verschiedenen Füllgüter für Duvets und Kissen bereitgestellt werden. Der damalige Betriebsleiter fragte ihn, ob er sich nicht fest anstellen lassen wolle. Mauri Gerin zögerte. Bis ihn sein Vater, der 1956 als Zimmermann als erstes Familienmitglied in die Schweiz eingewandert war, zur Rede stellte: «Genug gereist, Mauri, pack diese Chance». Und das tat der Sohn dann auch. Inzwischen sind 35 Jahre vergangen, in denen Mauri Gerin bei billerbeck in der Mischerei arbeitet. «Ich trage meine Haare immer noch lang, liebe Musik und bin irgendwie ein Blumenkind geblieben», sagt er mit einem tiefen Lachen.

Sesshaft(er) geworden

Bei billerbeck hat er seine berufliche Familie gefunden, hier hat er sich immer wohl gefühlt. Mit 41 Jahren heiratete er, das Paar bekam einen Sohn, der heute 18 Jahre alt ist und sich zum Fachmann Gesundheit ausbilden lässt. Seine emotionale Heimat, sagt er, sei das Friaul geblieben, wo er jedes Mal mehrmals hinfährt. «Die Schweiz ist meine zweite Heimat». Hier wird er wohl bleiben im Alter. Und wenn ihn die Sehnsucht packt, dann fährt Mauri Gerin kurzerhand in sechs bis sieben Stunden nach Norditalien – unterwegs sein, fast wie früher in jungen Jahren. Die Geschäftsleitung und das ganze billerbeck-Team sagen Danke und gratulieren Mauri Gerin herzlich zum 35-jährigen Firmenjubiläum.

Für wen sich 3-Kammer-Kissen eignen

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Bruno Zimmermann
11. Mai 2022
von Bruno Zimmermann
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Mit Daunen gefüllte Kissen sind für viele die bevorzugte Wahl. Weil Daunenkissen ein einzigartig weiches und komfortables Schlafgefühl vermitteln. Allerdings: Je höher der Anteil an Daunen, desto weicher ist das Kissen, fällt allerdings schneller in sich zusammen. Je höher der Anteil an Federn, desto schwerer und fester ist das Kissen, hat dafür mehr Stützkraft.

Ergonomisch ideal

Das optimale Mischverhältnis von Daunen und Federn zu finden, ist nicht immer einfach. 3-Kammer-Kissen sind deshalb eine ideale Alternative. Diese Kissen trennen die beiden Füllungen voneinander und kombinieren einen stützenden Kern aus Federn mit einer weichen, kuscheligen Hülle aus Daunen. Das Resultat ist ein Kissen, das den Kopf ergonomisch lagert und sich gleichzeitig so weich anfühlt wie ein 1-Kammer-Daunenkissen.

Alternative zu Daunenkissen

Ein 3-Kammer-Kissen eignet sich sowohl für Rücken- wie für Seitenschläfer. Für Bauchschläfer hingegen sind diese Kissen oft zu hoch, wodurch der Nacken überstreckt wird. Für Menschen, die nachts stark schwitzen, sind Daunenkissen generell nicht die beste Wahl, weil diese eine hohe Wärmeleistung aufweisen. Hier empfehlen wir ein Kissen mit Schurwollfaser gefüllt, die speziell temperaturausgleichend und feuchtigkeitsregulierend sind.

Weshalb für billerbeck Nachhaltigkeit wichtig ist

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Armin Vollmer
27. April 2022
von Armin Vollmer
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Bei billerbeck Schweiz AG leben wir Nachhaltigkeit. Für uns ist Umweltschutz nicht nur ein Schlagwort, sondern ein fest verankerter Bestandteil der Unternehmenspolitik. Unsere Mitarbeitenden sind in das Umweltmanagementsystem von billerbeck eng eingebunden und dazu verpflichtet, unnötige Umweltbelastungen zu beseitigen.

Eigenes Umweltschutz- und Qualitätsmanagement

Aktuelle Meilensteine auf dem Weg zu einer CO2-neutralen Produktion sind zwei für billerbeck entscheidende ISO-Zertifizierungen: ISO 14001 legt weltweit anerkannte Anforderungen an ein Umweltmanagement-System fest. ISO 9001 ist die national und international am weitesten verbreitete Norm im Qualitätsmanagement. Der gesamte Zertifizierungsprozess sowie dessen Kontrolle und die Einhaltung der Vorgaben im Betrieb unterliegt der Beauftragten für das Umweltschutz- und Qualitätsmanagement.

Unternehmerische Sorgfaltspflicht

Weshalb sind uns Nachhaltigkeit und die ISO-Zertifizierungen so wichtig? Weil wir uns bewusst sind, dass unsere Tätigkeiten die Umwelt beeinträchtigen. Dem wollen wir aktiv entgegenwirken. Der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen und Umwelt erfordert, dass wir bedeutende Umweltaspekte ermitteln und bewerten sowie festgelegte Umweltziele erfüllen und anhand messbarer Merkmale überprüfen können. Für billerbeck ist dies eine notwendige unternehmerische Sorgfaltspflicht.

So setzt billerbeck Nachhaltigkeit konkret um

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Guido Stutz
6. April 2022
von Guido Stutz
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Der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen und Umwelt ist in der Nachhaltigkeitsstrategie von billerbeck festgelegt. Wir haben uns in der Unternehmensgruppe zum Ziel gesetzt, die aus der Geschäftsaktivität resultierenden Umweltbelastungen möglichst gering zu halten oder ganz zu vermeiden – bis hin zu einer CO2-neutralen Produktion.

Weniger Strom verbrauchen

Einige Beispiele, wie die billerbeck Schweiz AG Nachhaltigkeit umsetzt: Seit Ende 2020 decken wir rund ein Drittel des Stromverbrauchs mit einer eigenen Solaranlage auf dem Dach ab. Bereits seit Längerem in Betrieb ist die Wärmerückgewinnungsanlage. Die Produktverpackungen der billerbeck-Marke Swiss Dream bestehen zu 80 Prozent aus Recyclingmaterial. Dieses Jahr werden rund 370 Einzel- und Doppelrohr-Leuchten durch neue, modernste LED-Leuchtkörper ersetzt. Damit wird etwa 35 % weniger Strom verbraucht (bei einer durchschnittlichen Leuchtdauer von neun Stunden am Tag).

Kontinuierliche Verbesserungen

Bei der Materialbeschaffung werden stets die Auswirkungen auf die Umwelt hinsichtlich Herkunft, Verwendung und Entsorgung berücksichtigt. Generell ist die kontinuierliche Verbesserung der umweltbezogenen Leistungen für billerbeck Voraussetzung und ein wichtiger Beitrag zur Schonung der Umwelt.

Der Traum ist wie eine Dunkelkammer

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Margrit Hess
23. März 2022
von Margrit Hess
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Wir träumen im Schlaf, tatsächlich – davon sind führende Traumforscher inzwischen überzeugt. Allerdings sind Träume zu erforschen etwas vom Schwierigsten. Woran das liegt und was bisher bekannt ist:

Wie träumen wir?

Forscherinnen an der Universität Lausanne haben im Schlaflabor beobachtet, wie wir träumen. Sie erkannten anhand von Messungen Aktivitäten in bestimmten Bereichen des Gehirns, die zeitlich mit Erinnerungen der Probanden an ihre Träume übereinstimmten. Diese Ergebnisse würden Vermutungen widerlegen, dass wir Traumszenen erst nach dem Aufwachen «erfinden».

Wieso träumen wir?

Die Wissenschaft ist sich nicht einig. Eine weitverbreitete Theorie besagt, dass Träume wie eine Therapie funktionieren. Unser Gehirn sortiert Erinnerungen, bringt neue mit alten zusammen, und verarbeitet, sicher abgeschottet im Schlaf, Gefühle und Traumata. Andere Forscher meinen, Träume handeln meistens von Grundlegendem wie Gefühlen, Bewegungen, Wahrnehmungen. Träumend trainiert das Gehirn den Umgang damit: Es bereitet sich für den Tag vor. Eine andere Version: Wir üben im Traum soziale Situationen und Gefahren ein. Und loten aus, was geht und was nicht.

Was träumen wir? Und weshalb?

Das sind die schwierigsten Fragen in der Traumforschung. Selbst im Schlaflabor können Träumende nicht davon erzählen, welcher Film sich im Schlaf gerade abspielt. Traumforschung beruht auf Messungen der Gehirnaktivitäten und nachträglichen Erinnerungen der Probanden. Sicher scheint: Mindestens die Hälfte der Menschen, auf die wir nachts im Kopfkino stossen, kennen wir vom Tag. Wir träumen meistens von Bewegungen, Begegnungen, Beobachtungen. Und wir können uns höchstens an vier bis sechs Träume pro Monat erinnern.

Wann wissen wir mehr?

Vielleicht sind die Träume einer der letzten Bastionen, die wir nicht erobern können. Eine unzugängliche Dunkelkammer, wie ein geschlossener Raum ohne Regeln. Als wenn der Traum uns immer einen Schritt voraus wäre. Aber träumen, einmal mehr darüber zu wissen, dürfen wir ja trotzdem.