Ein guter Tag beginnt nachts!


Herzlich willkommen im billerbeck-Blog!

Dem Rätsel des Schlafs auf der Spur

BB35_BabiesGehirn_122020
 
Armin Vollmer
6. Januar 2021
von Armin Vollmer
kommentieren

Der Schlaf ist eines der grossen, offenen Geheimnisse für Forschung und Medizin. Was genau geschieht nachts im Gehirn? Wie wichtig ist erholsamer Schlaf für unser Wohnbefinden? Zwar dringen Wissenschaftler immer tiefer in die Materie ein, fahnden im Schlaflabor nach Ursachen für Schlafstörungen und veröffentlichen ihre Erkenntnisse in Studien. Doch vieles bleibt trotzdem unerschlossen – die Glücksformel für dauerhaft guten Schlaf ist noch nicht gefunden.

Gehirn wird ausgemistet

Was wir wissen: Während wir schlafen, organisiert sich das Gehirn um, indem Nervenzellen neu miteinander verknüpft, Bindungen verstärkt oder aufgelöst werden. Und das Gehirn wird im Schlaf gewartet und ausgemistet, von beschädigten Zellen, Proteinen und Stoffwechselprodukten befreit. Passiert beides nicht, werden wir krank. Forschende der University of California in Los Angeles haben in einer grossen Studie untersucht, wie diese beiden Aufgaben von Schlaf mit der kindlichen Entwicklung verknüpft sind.

Abrupter Wechsel

Ihre Erkenntnisse belegen, wie wichtig guter Schlaf im Kleinkindalter für die weitere gesunde Entfaltung des Menschen ist. Was die Forscher so bisher noch nicht belegen konnten: Bis zum Alter von zweieinhalb Jahren kümmert sich das Gehirn vor allem um Aufbau und Organisation der menschlichen Schaltzentrale. Dann gibt es einen abrupten Wechsel. Ab diesem Zeitpunkt ist Schlaf mehrheitlich für Reparatur- und Wartungsarbeiten im Gehirn da. Zusätzlich nimmt der Anteil des REM-Schlafes – die Traumschlafphase – laufend ab.

Ein Schritt weiter

Die Funktion des Schlafs verändert sich also mit dem Altern, quasi vom ersten Atemzug an. Was heisst das für uns? Wir sind einen Schritt weiter auf dem beschwerlichen Weg, das Rätsel des Schlafs zu lösen.

Warme Füsse für kalte Nächte

BB34_TippsFrieren_122020
 
Mägi Hess
16. Dezember 2020
von Mägi Hess
kommentieren

Die Temperaturen sinken – der Winter ist da, definitiv. Warm eingepackt, weckt ein Spaziergang durch schneebedeckte Landschaften die Geister. Zuhause mögen wir es warm und gemütlich. Im Schlafzimmer allerdings empfehlen Wissenschaftler für Erwachsene eine Temperatur zwischen 16 und 18 Grad. Das lässt Sie schneller ein- und besser durchschlafen.

Fussmassage gefällig?

Wenn da nur nicht die kalten Füsse wären! Sie fühlen sich unangenehm an und halten uns wach. Und sie verhindern, dass die Körperkerntemperatur um rund ein Grad absinkt, was ideal fürs Einschlafen ist. Denn die Wärme aus dem Körperinneren muss auch über Hände und Füsse entweichen. Sind die Füsse eiskalt, funktioniert das nicht, weil die Blutgefässe verengt sind und die Körperwärme nicht nach aussen gelangt. Deshalb: Gehen Sie nicht mit kalten Füssen ins Bett, sondern tun Sie vorher etwas dagegen. Regen Sie die Blutzirkulation an. Ein Wechselfussbad mit warmem (damit beginnen) und kaltem Wasser (immer mit diesem aufhören) hilft. Oder eine Fussmassage, wobei Sie anfangs nicht so stark drücken sollten, weil kalte Füsse schmerzempfindlich sind.

Ihre individuelle Schlaflösung

Natürlich spielt auch die passende Bettdecke eine entscheidende Rolle. Damit Sie das für Ihre Wärmebedürfnisse passende Duvet finden, kennzeichnet billerbeck alle Duvets mit Wärmepunkten: von 1 (sommerlich leicht) bis 5 (extra warm). Eine gute Lösung ist ein 4-Saisons-Duvet, beispielsweise das Modell Montana 100. Ein Doppel-Duvet in Caro-Machart. Beide Duvetteile sind durchgesteppt, das leichte mit kleinen Karos für den Sommer, das warme mit grossen für Frühling und Herbst. Werden die Teile zusammengeknöpft, haben Sie ein warmes Duvet für kalte Winternächte. Oder das Modell Saas Fee 100, speziell für Menschen mit grösserem Wärmebedürfnis angefertigt. Drei Zentimeter hohe Stegbänder, in Kassetten unterteilt, verhindern Kältezonen. Die Daunen sind gleichmässig verteilt und die Luft kann ungehindert zirkulieren. Eine wohlig warme Nachtruhe wünschen wir Ihnen, von Kopf bis Fuss.

Von analogen und digitalen Schlafwelten

BB33_Apps_112020
 
Giusi Li Puma
9. Dezember 2020
von Giusi Li Puma
kommentieren

Schlafen 4.0: Mit Schlaf-Apps «tracken» wir den Schlaf, oft in Verbindung mit sogenannten Wearables wie eine Smartwatch. Messen die Bewegungen im Schlaf, die Auswirkungen von Faktoren wie Sport, Stress und Ernährung auf unser Schlafverhalten oder Geräusche im Schlafzimmer. So finden wir heraus, ob wir schnarchen, im Schlaf sprechen oder schlechter schlafen, wenn es im Haus oder auf der Strasse laut ist. Einige Apps bieten sogar ein Traumtagebuch.

Ganz schön clever

Wer einen Sleep Tracker über einen längeren Zeitraum konsequent nutzt, erfährt mehr über seine Schlafgewohnheiten und darüber, wie sich der Alltag auf den Schlaf auswirkt: Schlafen wir schlechter, wenn der Tag stressig war, besser nach einem Glas Rotwein oder dem langen Spaziergang? Wie lang muss erholsamer Schlaf dauern? Eine Funktion, die Teil fast aller Sleep Tracker ist, heisst Smart Alarm. Dieser weckt uns nicht zu einem festen Zeitpunkt, sondern innerhalb einer Zeitspanne: Statt um Punkt 6.30 Uhr klingelt das Handy zwischen 6 Uhr und 6.30 Uhr – dann, wenn wir uns nicht mehr im Tiefschlaf befinden. Dadurch kommt man morgens leichter aus dem Bett, versprechen die Entwickler.

Auf was Sie achten müssen

Die Genauigkeit und Zuverlässigkeit dieser Apps wird immer besser. Die meisten speichern die Schlaf-Daten auf ihren Servern. Wer das nicht möchte, sollte die Finger davon lassen. Als führender Anbieter von individuellen, innovativen Schlaflösungen sind wir bei billerbeck überzeugt, dass die Grundlage für erholsamen und gesunden Schlaf die optimierte Kombination von Kissen, Duvet und Matratze ist. Achten Sie beim Kauf eines Duvets auf die Wärmepunkte, beim Kissen auf die Stützkraft und bei der Matratze auf den Härtegrad. Analoge und digitale Schlafwelten lassen sich bestens miteinander kombinieren. Nennen wir es doch: Schlafen 5.0!

Rosmarie Sommerhalder: «An die feinen Stoffe musste ich mich zuerst gewöhnen.»

UN_Rosmarie Sommerhalder_112020
 
Guido Stutz
2. Dezember 2020
von Guido Stutz
kommentieren

An der Heimtex, der internationalen Fachmesse für Wohn- und Objekttextilien in Frankfurt, war Rosmarie Sommerhalder in ihrem Element. Während Tausende Besucher am Messestand vorbeispazierten, produzierte sie hoch konzentriert und live vor Publikum edle Eiderduvets der billerbeck-Marke Dauny. «Ein unvergessliches Erlebnis», sagt die 52-Jährige. «Und eine schöne Abwechslung von meinem Arbeitsalltag in der Schweiz.»

Unverzichtbares Spezialwissen

Am Produktionsstandort von billerbeck in Fischbach-Göslikon AG ist Rosmarie Sommerhalder in der Näherei tätig und fertigt „hand made“ Duvets und Kissen an. Davor arbeitete sie als Näherin in einer Firma für Sonnenstoren. Da hatte sie es mit groben Stoffen zu tun. Anders bei billerbeck: In der Duvet und Kissenproduktion werden sehr feine Garne verwendet. «Daran musste ich mich zuerst gewöhnen, aber das ging sehr schnell», erinnert sich Sommerhalder. Inzwischen ist sie seit 20 Jahren dabei und verfügt über viel Spezialwissen in der Herstellung von Qualitäts-Produkten. Sie ist Teil des Fundaments, das billerbeck zum Schweizer Marktführer für hochwertige Schlaflösungen wachsen liess: Motivierte Mitarbeitende, die jeden Tag aufs Neue anpacken und die Produkte anfertigen, unter denen Herr und Frau Schweizer ihre wohlverdiente Nachtruhe geniessen.

Mit Shelby in die Natur

Den erholsamen Ausgleich zum Arbeitsalltag findet Rosmarie Sommerhalder bei ihrem vierjährigen Parson Russell Terrier Shelby. Mit ihm streift sie durch die Wälder, geniesst die Natur und tankt Kraft auf. Die Geschäftsleitung und das ganze billerbeck-Team sagen Danke und gratulieren herzlich zum 20-jährigen Firmenjubiläum.

Was Kuhmist mit Nachhaltigkeit zu tun hat

UN32_Kuhmist_20201124
 
Armin Vollmer
25. November 2020
von Armin Vollmer
kommentieren

Die billerbeck Schweiz AG hat sich dazu verpflichtet, mit den Ressourcen sorgsam und verantwortungsvoll umzugehen und Materialströme intelligent zu planen. Nachhaltigkeit ist für uns kein hippes Schlagwort, sondern seit vielen Jahren eine Selbstverständlichkeit. Sie ist fest in der Unternehmens-DNA verankert und geniesst hohe Priorität.

Daunenreste werden zu Dünger

Manchmal nehmen wir auf dem Weg zu einer noch umweltverträglicheren Produktion grosse Schritte – wie die kürzlich erfolgte Investition in eine Fotovoltaikanlage an unserem Produktionsstandort in Fischbach-Göslikon AG. Und manchmal sind es kleinere, unspektakuläre Massnahmen in Richtung Kreislaufwirtschaft, die genauso wichtig sind. In der Duvet- und Kissenproduktion beispielsweise fallen während dem Waschen, Sortieren und Entstauben Restmengen von Daunen und Federn an. Davon übergeben wir jährlich mehrere Tonnen an Bauern in der Umgebung. Die Federn und Daunen werden im Stall zusammen mit dem Stroh eingestreut und später mit dem Kuhmist als organischer Dünger auf dem Feld ausgebracht.

Speziell ressourcenschonende Produktion

Nachhaltigkeit spiegelt sich auch in unserem Produktsortiment wider. Mit Organic führen wir eine eigene Linie, die sich durch eine maximal ressourcenschonende Produktion auszeichnet. Bei der Herstellung werden ausschliesslich nachwachsende organische Materialien verwendet, die das Zertifikat Global Organic Textile Standard (GOTS) tragen. GOTS ist als weltweit führender Standard für die Verarbeitung von Textilien aus biologisch erzeugten Naturfasern anerkannt. Auf hohem Niveau definiert er umwelttechnische Anforderungen entlang der gesamten textilen Produktionskette und fordert gleichzeitig die Einhaltung von Sozialkriterien.