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Probleme mit der Zeitumstellung?

Am kommenden Sonntag beginnt die Sommerzeit
 
Peter Gygli
18. März 2015
von Peter Gygli
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Am kommenden Sonntagmorgen springt unser Wecker von zwei auf drei Uhr. Ausgerechnet jetzt, wo sich unser Körper daran gewöhnt, dass sich mit ein bisschen Glück beim Weckerklingeln draussen die ersten Sonnenstrahlen hinter den Wolken hervorkämpfen. Und nun sollen wir wieder in der Dämmerung fit werden?

Die Zeitumstellung empfinden viele als unangenehm. Deshalb bereitet man sich am besten darauf vor: Man geht schon die Tage davor früher ins Bett, verschiebt die Mahlzeiten stückchenweise nach vorne und lässt zu viel Fettiges und Schwerverdauliches weg, denn das belastet den Kreislauf nur zusätzlich.

Wichtig ist auch, locker zu bleiben, wenn es in den ersten Tagen beim Einschlafen harzt. Es bringt nichts, wenn Sie sich aufregen und nach einigen Tagen wird sich Ihr Körper an die Umstellung gewöhnt haben.

Schlafen Sie gut und freuen Sie sich auf die langen Sommerabende!

Ihr Körper durchlebt gerade einen Mini-Jetlag

Nadine Studer
27. März 2013
von Nadine Studer
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Ja, das ist so, denn die vorgestellte Stunde bringt Ihren Biorhythmus durcheinander. Das kann Folgen haben. Statistisch gibt es in den ersten drei Tagen nach der Zeitumstellung mehr Unfälle auf der Strasse und bei der Arbeit. Viele klagen über Müdigkeit und Schlafstörungen. Helfen Sie Ihrem Körper, indem Sie ein paar einfache Tipps befolgen.

  • Gönnen Sie sich öfter Erholungspausen, verzichten Sie aber auf einen Mittagsschlaf, damit Sie abends müde sind.
  • Tun Sie vor dem Schlafen etwas, das Sie entspannt und beruhigt. Ein warmes Fussbad kann zum Beispiel sehr wohltuend sein.
  • Verzichten Sie abends auf Kaffee und Schwarztee und geniessen Sie leichte, bekömmliche Kost.
  • Krimis, Aufregung im Allgemeinen und schweisstreibender Sport ist abends ebenfalls nicht empfehlenswert.

Ich wünsche Ihnen eine  schöne Sommerzeit – und viele lange, sonnige Abende!

Bärenstarkes gegen Frühlingsmüdigkeit

Nadine Studer
22. März 2012
von Nadine Studer
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Ich habe Ihnen letzte Woche erzählt, dass wir Menschen uns im Winter in einer Art Mini-Winterschlaf befinden. In dieser Zeit sinkt die normale Körpertemperatur um ein paar Zehntel Grade ab. Wenn es wärmer und heller wird, steigt sie wieder an. Und weil im Frühjahr die Tage länger werden, schüttet der Organismus verstärkt Endorphin (ein Glückshormon), Testosteron und Östrogen (männliche bzw. weibliche Sexualhormone) aus, um zu neuer Aktivität zu erwachen. Diese Umstellung kostet viel Energie, deshalb fühlen wir uns oft müde. Am kommenden Wochenende steht uns eine zusätzliche Belastung bevor: Die Zeitumstellung. Sie verursacht eine „JetLag-Situation“ für den Organismus, die bis zu zwei Wochen andauern kann.

Gegen die Müdigkeit habe ich Ihnen einen guten Tipp: Essen Sie Bärlauch und zwar jetzt! Das tun nämlich auch die Bären. Angelockt vom intensiven Knoblauchduft werden sie aus ihren Höhlen gelockt, essen Bärlauch und bringen sich damit auf Trab. Bärlauch tut auch uns Menschen sehr gut. Vor allem wenn er noch so jung ist. Man kann die Triebe z.B. als Bärlauchspargeln essen. Das sind pure Energiebündel. Die ganze Kraft steckt in den zarten jungen Pflanzen, das ist etwas ganz anderes als ausgewachsener Bärlauch. Allerdings ist beim Sammeln Vorsicht geboten. Infos finden Sie unter www.schweizer-landliebe.ch, Franziskas Bärlauchmobil.

Übrigens: Gegen die Müdigkeit hilft auch, sich jeden Tag für ein Stündchen im Freien zu bewegen! Man muss ja nicht gleich Sport treiben, einen flotten Spaziergang tut es auch.

Wenn eine geschenkte Stunde Mühe bereitet

Mägi Hess
29. Oktober 2011
von Mägi Hess
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Viele Menschen reagieren sehr sensibel auf die Umstellung von der Sommer- auf die Winterzeit, da diese den empfindlichen Schlaf-/Wachrhythmus stört. Hier ein paar Tipps der IG Luzerner Schlaftage, damit sich Ihr Körper schneller der Veränderung anpassen kann:

„Vielen Menschen bereitet die Zeitumstellung Mühe“, so der Schlaf-Experte Markus Kamps. Er erklärt, dass ungewöhnliche Müdigkeit, depressive und verschlechterte Stimmungslage, Konzentrationsschwächen und Appetitlosigkeit typische Symptome im Anschluss an die Zeitumstellung sind. Für anfällige Personen empfiehlt sich deshalb Folgendes:

Am Vorabend der Zeitumstellung:
– Keinen Alkohol konsumieren
– Nicht mehr allzu viel essen
– Eher etwas später als gewohnt zu Bett gehen

In den ersten Tagen nach der Umstellung:
– Wer eine empfindliche Verdauung hat, sollte die Essenszeiten schrittweise (bspw. 4 x 15 Minuten Verschiebung) anpassen
– Üppige Mahlzeiten am Abend eher vermeiden
– Wenn möglich auf Kaffee, Tee oder andere aufputschende Getränke drei, vier Stunden vor dem Schlafengehen verzichten
– Am ersten Tag eine halbe Stunde früher aufstehen als üblich
– Auf den Mittagsschlaf während der Umstellungsphase bis hin zu 10 Tagen nach der Umstellung verzichten