Mir gefällt, dass der Schlaf ein Phänomen ist. Und hoffentlich bleibt. Wir wissen nicht, warum wir schlafen und können darum auch nicht klar festlegen, wie viel Schlaf wir brauchen. Beim Essen zum Beispiel ist es klar: Was wir mit unserem Stoffwechsel und unserer Bewegung an Energie verbrauchen, müssen wir mit Essen nachfüllen. Beim Schlaf aber wissen wir eigentlich überhaupt nicht, was wir verbraucht haben und was wir nachfüllen müssen. Kommt hinzu, dass wir uns während des Schlafs nicht bewusst wahrnehmen. Das heisst, wir aufgeklärten, intelligenten, auf Effizienz bedachte Menschen verbringen unser Leben zu einem Drittel mit etwas, das für uns ein Rätsel ist. Aus meiner Sicht eine wunderbare Sache. Weil sie deutlich macht, dass wir Menschen sind und Menschen bleiben. Egal, wie beeindruckend das ist, was wir zu denken und tun vermögen.
Tags: Phänomen Schlaf
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